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Verringerte Fruchtbarkeit kann verschiedene Ursachen haben, darunter sowohl genetische als auch Umweltfaktoren.
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Spezifikationen
| Breeds | |
|---|---|
| Gene | |
| Chromosome | 23 |
| Mode of Inheritance | Autosomal-rezessiv |
| Organ | |
| Specimen | Haarwurzeln, EDTA Blut, Heparin Blut, Sperma, Gewebe |
| Also known as | FH10 |
Allgemeine Informationen
Verringerte Fruchtbarkeit kann verschiedene Ursachen haben, darunter sowohl genetische als auch Umweltfaktoren. Kürzlich wurden zwei genetische Varianten, die mit früher embryonaler rezessiver Letalität assoziiert sind, in der Friesen-Pferderasse identifiziert: FH4 und FH10. Die in diesem Test getestete Variante ist als FH10 bekannt und wird wahrscheinlich durch eine autosomal rezessive Mutation am Chromosom 23 verursacht. Die Mutation ist eine große Deletion (261Kb), die mehrere nicht-kodierende RNAs umfasst, die unter anderem an der Spermatogenese beteiligt sind. Studien schätzen, dass etwa 16 % der friesischen Pferde Träger dieser Variante sind.
Klinische Merkmale
Es gibt Hinweise darauf, dass Hengste mit dieser Variante eine verminderte Fruchtbarkeit haben. Außerdem führt die Paarung mit zwei Trägertieren zu einer 25%igen Wahrscheinlichkeit, homozygote Embryonen zu produzieren, die höchstwahrscheinlich nicht lebensfähig sind und während der frühen embryonalen Entwicklung sterben. Dadurch kehrt die Stute zu Brunst zurück. Die mit FH10 verbundene verminderte Fruchtbarkeit ist daher sowohl mit einer verminderten Fruchtbarkeit bei Vätern als auch mit der genetischen Kombination beider Elternteile verbunden.
Zusätzliche Information
Verweise
Pubmed ID: Unpublished
Year published: 2025
Omia ID: Unknown
Omia variant ID: